Kinderbetreuung · Vereinbarkeit

Dritter Akt

//Disclaimer: Wir hatten einfach großes Pech bei der ganzen Geschichte. Auch wenn das Thema Kinderbetreuung immernoch ein schwieriges ist, kenne ich durchaus auch Eltern und Kinder, die mit ihrer Tagesmutter sehr glücklich sind. Ich muss unsere Erfahrung nur einfach irgendwo loswerden.

Ein Telefonat mit dem Träger, der für unsere Tagesmutter mit der zweifelhaften Jobwahl verantwortlich ist, lässt erstmal etwas Druck vom Kessel. Eine Alternative lehnen wir ab, das Vertrauen in das Konzept Tagesmutter ist erstmal dahin. Das Wochenende nutzen wir zur Lösungsfindung. Kurzfristig näher an die Großeltern ziehen? Blöd und übers Knie gebrochen. Einer von uns schmeißt seinen Job? Nicht nur aus finanzieller Sicht keine gute Idee. Beide Jobs sind sicher, machen uns Spaß und vor allem ich fürchte, woanders nicht nochmal so familienfreundliche Bedingungen zu finden. Meine Arbeitszeit ist zum Glück sehr flexibel, die Chefs vom Freund sind es auch. Daher sieht unsere Lösung ab Januar so aus: der Freund reduziert seine Stundenzahl und bleibt einen Tag zu Hause, an dem ich lange arbeiten gehe, den Rest meiner aktuell nur 15 Stunden mache ich von zu Hause, ab und an springt eine Oma ein. Bis dahin überbrücken wir die Zeit mit Urlaub und den Omas, die jeweils einmal die Woche die weite Fahrt auf sich nehmen. Und für den Sommer hoffen wir auf einen Kitaplatz.
Doch der Ärger ist damit noch nicht vorbei…

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